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Burkinis und andere muslimische Badeanzüge

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Muslimische Bademode – Burkini

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Muslimische Bademode für modebewußte Muslimas.

Auf den ersten Blick gleicht der Burkini einer Mischung aus Tauch- und Badeanzug. Und tatsächlich ist er für den Aufenthalt im Wasser konzipiert. Doch die Zusammenführung der beiden Kleidungsstücke dient noch einem anderen Zweck: Ausgestattet mit langen Ärmeln, langen Beinen und einer eng anliegenden Kapuze lässt der Burkini nur Hände, Füße und Gesicht seiner Trägerin frei. Damit entspricht er den streng-konservativen Regeln des Islam und ermöglicht Muslima, sich am Strand oder im Schwimmbad frei zu bewegen.

Modisch aufgeschlossen gegenüber dem Burkini

Der Burkini – ein zweiteiliges Statement

Kein Kleidungsstück erregt so viel öffentliches Interesse wie der Burkini. Dabei sind die Meinungen durchaus geteilt: Während er den einen als Befreiungsschlag gilt, werten andere ihn als Affront. Warum der Zweiteiler für Zwiespalt sorgt, erfahren Sie hier:

Vierteiliger Vorläufer

Diese Idee verfolgten auch die Vorläufer des Burkini. Zur ersten, nach muslimischen Anforderungen gestalteten Badekleidung gehörten die Vierteiler des türkischen Unternehmens „Haşema Tekstil Turz. Spor Malzeme ve Ambalaj San. Tic. Ltd. Şti“. Dessen Kurzname gab den seit 1993 verbreiteten Anzügen die heute noch gebräuchliche Bezeichnung Haşema. Außerhalb ihres Heimatlandes setzte sich die Kombination aus Hose, Jacke, Kappe und Kopftuch als Sharia swimsuit oder Swimming hijab durch; in den USA wurde sie als Splashgear bekannt.

Unter klingendem Namen

Erst im Jahr 2004 folgte den verhüllenden Badeanzügen der eigentliche Burkini. Inspiriert von ihren eigenen Sport- und Laufanzügen entwarf Aheda Zanetti einen attraktiven Zweiteiler mit integrierter Kapuze. Diesen sogenannten Hijood hatte die libanesisch-stämmige Designerin zuvor erfolgreich unter Sprinterinnen und Leichtathletinnen etabliert. Nun gab sie ihm eine neue Bedeutung als Schwimmkleidung. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch aus. Die Bewohner von Zanettis Heimat Australien begegnetem dem neu vorgestellten Burkini mit großer Skepsis und lehnten ihn aus politisch-religiösen Gründen ab.

Durchbruch als Berufsbekleidung

Ein Aufruf der australischen Rettungsschwimmerorganisation verhalf dem außergewöhnlichen Badeanzug schließlich zum Durchbruch. „Surf Life Saving Australia“ hatte seine landesweit tätigen Teams durch muslimische Einsatzkräfte verstärkt und suchte für die Frauen geeignete Schwimmkleidung. Zanettis Burkini war genau das, was die Lebensretter brauchten. Nach Angaben der Designerin stieg der Absatz danach sprunghaft an. Bis 2016 verkaufte ihr Unternehmen „Ahiida“ mehr als 700.000 Exemplare der islamisch-korrekten Freizeitkleidung.

Alternative Einsatzmöglichkeiten eines Burkini

Im Zuge zunehmender Bekanntheit wurden nicht nur Muslima, sondern auch andersgläubige Frauen auf die Vorzüge des Burkini aufmerksam. Eine in Kalifornien lebende Kundin teilte Zanetti mit, in dem konservativen Anzug den perfekten Sonnenschutz gefunden zu haben. Als Hautkrebs-Patientin war sie angehalten, UV-Strahlen zu meiden – eine Auflage, der sie im US-amerikanischen Sonnenstaat so gut wie gar nicht entsprechen konnte. Im Burkini waren ihr nun auch wieder Strandaufenthalte möglich. Viele gleichfalls Betroffene folgten dem Beispiel der Kalifornierin und verhalfen Zanettis Kreation auf ihre Weise zu Ruhm. Aber auch andere entdeckten den Burkini für sich: Renommierte Modehäuser wie die britische Marke „Marks & Spencer“ erhoben ihn zum Mode-Artikel und ließen den ersten, sportlich geprägten Entwürfen bald weitere Varianten folgen. Heute sind die muslimischen Badeanzüge in zahlreichen Farben und Designs erhältlich. Die Palette reicht von klassischem Schwarz über gedeckte Blau- und Grau-Nuancen bis zu Pastellfarben wie Beige und Rosa. Um kontrastierende Einsätze oder Drucke ergänzt und durch Accessoires aufgelockert ist der Burkini längst keine eintönige, streng religiöse Angelegenheit mehr – und erfreut sich bei vielen Frauen zunehmender Beliebtheit.

Vielfalt gegen Vorurteile

Doch nicht alle stehen dem korrekten Zweiteiler aufgeschlossen gegenüber. Einige sehen in ihm nach wie vor ein phallokratisches und diskriminierendes Symbol; andere empfinden ihn vor allem bei Schwimmbad-Besuchen als unhygienisch. Die von uns präsentierten Modelle beweisen Ihnen das Gegenteil. Sie zeigen, dass der Burkini ein modisches Kleidungsstück wie viele andere sein kann und dass das Aussuchen bzw. Tragen muslimischer Schwimm-Garderobe durchaus Abwechslung bringt. Lassen Sie sich von den Angeboten unserer Kooperationspartner inspirieren und finden Siehttps://muslima-bademode.de/wp-admin/post.php?post=2&action=edit# ihren Lieblings-Burkini noch heute!

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