Schnitt & Bedeckung
Prüfe Tunika- und Ärmellänge, Hosenform, Ausschnitt und Kopfbedeckung. Welche Bereiche bedeckt sein sollen, ist eine persönliche Entscheidung.
Bild: KI-generiert
Muslimische Bademode entdecken
Burkini und bedeckende Bademode verbinden persönliche Vorstellungen von Bedeckung mit Materialien und Schnitten, die für Bewegung im Wasser entwickelt sind.
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Mehr als ein einzelner Schnitt
Der Begriff beschreibt bedeckende Bademode, die für das Schwimmen und andere Aktivitäten am Wasser gedacht ist. Häufig besteht ein Set aus langärmeliger Tunika, langer Schwimmhose und einer passenden Kopfbedeckung. Anzahl der Teile, Länge und Weite unterscheiden sich je nach Hersteller und Modell.
Burkini ist die verbreitete Schreibweise; die Designerin Aheda Zanetti führte ihr Modell 2004 in Sydney unter dem Namen Burqini ein. Heute wird der Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch auch für vergleichbare bedeckende Schwimmbekleidung verwendet.
Das Australian National Maritime Museum nennt Aheda Zanetti als Designerin des 2004 in Bankstown, Sydney, eingeführten Burqini.
Vor dem Kauf prüfen
Die Bezeichnung allein sagt wenig über Tragegefühl oder Eignung aus. Entscheidend sind Produktdetails und der persönliche Einsatzzweck.
Prüfe Tunika- und Ärmellänge, Hosenform, Ausschnitt und Kopfbedeckung. Welche Bereiche bedeckt sein sollen, ist eine persönliche Entscheidung.
Das Produkt sollte ausdrücklich als Badekleidung ausgewiesen sein. Elastizität, Stoffgewicht und Trocknungseigenschaften sind modellabhängig.
Größentabelle, Kundenmaße und Herstellerhinweise helfen bei der Wahl. Verbindungen zwischen Oberteil und Hose können ein Hochrutschen begrenzen.
Chlor, Salz, Sonne und Reibung beanspruchen Textilien. Waschen, Trocknen und Aufbewahren sollten den Pflegeangaben des Produkts folgen.
Am Wasser und im Bad
Bedeckende Bademode soll nicht nur an Land passen. Im Wasser wirken Auftrieb und Strömung auf den Stoff. Ein zweckmäßiger Schnitt verbindet gewünschte Bedeckung mit sicherem Sitz.
Schwimmbad-Regeln sind örtlich. Informiere dich vor dem Besuch über die Hausordnung. Die Berliner Bäder führen Burkinis ausdrücklich als handelsübliche Badekleidung auf. Badeordnung ansehen ↗
Arme heben, beugen und einige Schwimmbewegungen simulieren. Das Oberteil sollte dabei den gewünschten Bereich weiter bedecken.
Sie sollte beim Bewegen sicher sitzen, ohne unangenehmen Druck auszuüben. Verschlüsse und Nähte dürfen nicht scheuern.
Wie schwer und anliegend ein Stoff im Wasser wird, hängt von Material und Konstruktion ab. Produktbeschreibung und Bewertungen können Hinweise geben.
Größentabellen unterscheiden sich. Prüfe vor dem Kauf Rückgabebedingungen und hygienebedingte Ausschlüsse des jeweiligen Shops.
Sonnenschutz richtig einordnen
Bedeckende Kleidung kann die von ihr abgedeckte Haut vor UV-Strahlung abschirmen. Ein konkreter Ultraviolet Protection Factor gilt jedoch nur, wenn er am Produkt ausgewiesen ist. Prüfnormen unterscheiden sich darin, ob Textilien beispielsweise auch nass, gedehnt oder nach dem Waschen getestet werden.
Passend zu deinem Bedarf
Kurz beantwortet
Burkini beziehungsweise Burqini bezeichnet bedeckende, für das Schwimmen entwickelte Bademode. Typisch sind eine langärmelige Tunika, lange Schwimmleggings und eine Kopfbedeckung; die genaue Zusammenstellung unterscheidet sich je nach Modell.
Nein. Wasserdichtigkeit ist keine allgemeine Eigenschaft von Burkinis. Das Modell sollte aus einem für Schwimmen geeigneten Material bestehen; Elastizität und Trocknungseigenschaften ergeben sich aus den konkreten Herstellerangaben.
Das richtet sich nach der Haus- und Badeordnung des jeweiligen Bades. Die Berliner Bäder-Betriebe führen den Burkini beispielsweise ausdrücklich als handelsübliche Badekleidung auf.
Nein. Ein konkreter UPF-Wert sollte nur angenommen werden, wenn er am Produkt ausgewiesen ist. Prüfnorm, Pflegehinweise und bedeckte Körperflächen sollten ebenfalls beachtet werden.
Bereit fürs Wasser?